Vom 8. bis zum 20. April lag Mytilus in der Werft in Finkenwerder. Grund dafür war eine Nachbesichtigung der Reparaturen aus dem Herbst sowie eine Überarbeitung des Unterwasserschiffs. Der Start verlief allerdings holprig: Das Aufslippen musste mehrfach verschoben werden, sodass sich die Arbeiten nach hinten verlagerten. Sobald Mytilus an Land stand, ging es los. Das Unterwasserschiff wurde gründlich bearbeitet, geschliffen und neu aufgebaut. Bei der Durchsicht zeigte sich zusätzlicher Bedarf – unter anderem wurde das Wellenlager erneuert und kleinere Schwachstellen nachgebessert. A
uch ein Gutachter nahm die Arbeiten unter die Lupe und bestätigte insgesamt den sehr guten Zustand. Neben den Werftarbeiten wurde auch viel in Eigenleistung gemacht: schleifen, ausbessern, streichen und pflegen – an Deck wie unter Wasser. Technik und Ausrüstung bekamen ebenfalls Aufmerksamkeit, sodass Mytilus insgesamt wieder gut vorbereitet in die Saison gehen kann.
Am 20. April ging es dann frühmorgens zurück ins Wasser – bei strömendem Regen, aber ohne Probleme. Am 25. April wurde Mytilus schließlich ausgewintert: Werftmaterial runter, Schiff reinigen, einräumen und Segel anschlagen.
Am selben Wochenende fand außerdem ein Motor-Manövertraining im Harburger Binnenhafen und auf der Elbe statt. Nach intensiven Wochen ist Mytilus nun wieder startklar für die Saison.





